S C H N I T T . S T E L L E
S  C  H  N  I  T  T  .  S  T  E  L  L  E

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Fotografik

 

 

'Nicht die offenkundige Schönheit ist das Höchste, sondern die verhüllte, nicht der unmittelbare Glanz der Sonne, sondern der gebrochene des Mondes. Der bemooste Fels, das grasbewachsene Strohdach, die knorrige Kiefer, der leicht berostete Teekessel, das und Ähnliches sind die Symbole dieses Schönheitsideals. Es geht um die Hoheit, die sich in der Hülle des Unscheinbaren verbirgt, die herbe Schlichtheit, die dem Verstehenden doch alle Reize des Schönen offenbaren.'

 

nach Wabi-Sabi, einem japanischen ästhetischen Konzept zur Wahrnehmung von Schönheit

 

 

Als Architektin wie als Fotografin steht für mich die Materialität der Dinge im Vordergrund, ihre Struktur, das Zusammenwirken von Licht und Oberfläche, die Farbigkeit und Körnung. Raumbildende Aspekte interessieren mich dabei in gleichem Maße wie die Ausbildung des Details.

 

Das Konzept meiner Bilder ist stets das Fügen vom Großen zum Kleinen nach den Regeln des goldenen Schnitts.